In der Serien- und Fahrzeuglackierung werden alle benötigten Lacke und Füller verarbeitungsfähig vom Lackhersteller in Großgebinden angeliefert und in zentralen Farbmischräumen in Kesseln bevorratet. Über Ringleitungen gelangen diese an ihre Abnahmestellen. Diese Vorgehensweise setzt eine hohe Zahl von Farbver-sorgungssystemen voraus und ist zwangsläufig mit einer begrenzten Flexibilität behaftet. Der Gesamtaufwand für Logistik, Bevorratung, Qualitätskontrolle etc. für den Material-hersteller und insbesondere für den Lackieranlagenbetreiber ist erheblich und mit hohen Kosten und zusätzlichen Einschränkungen verbunden. Die Wünsche der Kunden bewegen sich aber genau in die entgegengesetzte Richtung. | Die Endverbraucher setzen hinsichtlich Farb-gebung und Oberflächengestaltung auf immer mehr Individualität und Variantenvielfalt. Dadurch werden die Hersteller mit ständig steigenden Anforderungen an Qualität und Flexibilität bei zunehmendem Kostendruck konfrontiert. Mit den vorhandenen Farbversorgungs-systemen und Applikationstechniken lassen sich die Marktanforderungen schon heute wirtschaftlich kaum noch erfüllen und die permanent zunehmende Farbpalette führt zu immer häufigeren Farbwechseln, Spülverlusten und damit steigenden Produktionskosten. Ganzen Artikel lesen
|